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l'archevêque de Portland a redécouvert le vetus Ordo
par Presbu 2017-04-06 10:33:24
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Ein mitreißendes und – hier darf dieses abgegriffene Wort einmal eine Chance haben – bewegendes Beispiel für einen solchen Weg des Reifens und der Erkenntnis lieferte der Erzbischof von Portland/Oregon, Alexander Sample (Foto), mit seinem autobiographischen Bekenntnis. Er sei, so sagte er, als in den Sechzigern Geborener ganz ein Kind der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils, sei mit der neuen Liturgie aufgewachsen und habe sogar Zelebrationen rund um einen Tisch sitzend, bei denen Brotschalen zur Kommunion rundgereicht wurden, als ganz normal und „sehr relevanten Weg“, der junge Leute anspreche, empfunden. Gleichwohl habe ihn diese Art der Messfeier „very much unimpressed“, reichlich unbeeindruckt gelassen.
Erst als Bischof habe er richtig angefangen, den alten Ritus überhaupt zu entdecken. 2008 habe er begonnen, diese Form regelrecht zu lernen, als Folge des Motto proprio „Summonrum Pontificum“ Benedikts XVI. Als Bischof der Kirche habe er gedacht, es sei seine Pflicht, sich hier nun kundig zu machen und zu wissen, welche Tradition es hier gebe. Und da sei es, als er sich näher damit befasst habe, etwas Wesentliches mit ihm passiert. Er sei „tief beeindruckt“ gewesen von der Schönheit, der Würde und der Heiligkeit der traditionellen Messe, und: „Ich wunderte mich darüber, was nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit der Liturgiereform passiert war. Wie konnten wir so schnell den Weg verlassen von dieser Messfeier hin zu dem, was ich als junger Student zehn Jahre zuvor als normale Form empfunden hatte?“ Und Campe war und ist sich sicher: „Hier ist etwas grundlegend schief gelaufen.“
Und dann wurden Erinnerungen in ihm wach, wie er zuvor sich immer wieder gewundert hatte, dass jede Woche etwas Neues in der Liturgie hinzukam, wie er konsterniert wurde, weil sich stets etwas änderte oder als Innovation verkauft wurde. Alles schien möglich, aber eine Verlässlichkeit habe es irgendwie nicht wirklich gegeben. Irritationen gab es unter anderem, weil weltliche Musik begonnen hatte, die sakrale Musik aus der Liturgie zu verdrängen. Überhaupt habe das Säkulare faktisch einen erstaunlich breiten Raum in der Liturgie bekommen und eingenommen. Jeder Musikstil bekam eine Chance. Man könne man bisweilen feststellen: „Die Liturgie wurde von ihren Wurzeln abgeschnitten und wurde mit Überraschungselementen“ überfrachtet, so dass man sie nicht länger als Teil einer langen Tradition der Kirche erkennen konnte.
Er selbst habe als junger Mensch eine Zeitlang gar nicht wirklich gewusst und erahnen können, was tatsächlich in einer heiligen Messe geschieht. Er habe zwar an die Realpräsenz Christi geglaubt, aber er habe keinen blassen Schimmer davon gehabt, dass die heilige Messe wesenhaft ein heiliges Opfer sei, „die sakramentale Vergegenwärtigung des Opfers Christi“ auf dem Altar. Er habe – irrtümlich – bis dahin gedacht, die Eucharistiefeier sei vor allem eine verdichtete Erinnerung und Bewusstmachung des Letzten Abendmahles mit großer Empathie für den Mahlcharakter. Nach seiner zu Studienzeiten begonnenen Entdeckungsreise und der erwachten Sehnsucht nach mehr habe er dann als Priester .....


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