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Deux archevêques des EU ont découvert le rite
par Presbu 2017-04-06 10:23:25
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SVP UN LISEUR pour récupérer sur kath net deutchland et diffuser Welche Möglichkeiten es gibt, auf besondere Situationen einzugehen und dabei Teile des liturgischen Schatzes zu heben und zu sichern, zeigte Bischof Steven Lopes aus Houston/Texas auf. Er ist der erste Bischof des Personalordinariats „Kathedra Petri“, wo konvertierte Anglikaner in der katholischen Kirche ihre Heimat gefunden haben. Mit der Entwicklung der Missales „Divine Worship“, das im Anschluss an den Vortrag für jedermann mitzufeiern in der Liturgie in der Marienkirche von Herzogenrath real „gelebt“ wurde, hat man einen ökumenischen Meilenstein in der Vision Benedikts XVI. Gesetzt. Die Ordinariatsliturgie ist keine außerordentliche Form, verbindet aber altes katholische Messgut mit anglikanischer Tradition und heutigem Verständnis. Lopes sprach von einer Form der Liturgie als organischem Ausdruck des lex orandi und einer bemerkenswerten Brücke in der Ökumene. Rituelles und liturgisches Erbe des Anglikanismus sei in eine inhaltliche Verbindung mit dem katholischen Glauben und der tradierten liturgischen Erfahrung der Kirche gebracht worden. Bei der Konversion von vielen Anglikanern habe sich ganz konkret die Herausforderung gezeigt, deren Erfahrung ad orientem nicht zu ignorieren und dem damit verbundenen Wunsch zu entsprechen. Hier habe sich der alte liturgische Schatz der Kirche als Segen erwiesen.

Die daraus entstandene katholische Liturgie habe Elemente des Anglikanischen übernommen und eingebaut. So wird zum Beispiel das Evangelium aus der Mitte der Kirche, aus der Mitte der Gemeinde und in diese buchstäblich örtlich hinein feierlich verkündet. Das Schuldbekenntnis folge nach dem Evangelium, nachdem also das Wort Gottes die Herzen und Seelen für eine klare Erkenntnis geöffnet habe und die Augen des Herzens durch das Wort Gottes sehend geworden seien. So hat der Bußakt seinen Platz unmittelbar vor dem Offertorium. Einige Gebete aus dem anglikanischen Book of Prayer von 1662 wurden übernommen, der Kanon wird laut gebetet. Für Fest- und Sonntage sei das römische Hochgebet verpflichtend, die im Novus Ordo übliche Zählung der Sonntage „im Jahreskreis“ gebe es so nicht, sondern es werden die Sonntage „nach Epiphanie“, „nach Trinitatis“, „nach Pfingsten“ und so weiter gezählt. Lopes sprach insgesamt von einem sorgfältig begleiteten und vorbereiteten „katholischen Abenteuer“.

Mutmachende Abenteueratmosphäre auch in Herzogenrath? Das sonnige Wetter der ersten Tage schien jedenfalls passgenau zur geistigen Weite der hier Tagenden und Aufgeschlossenen zu sein. Klischees, die manche Unkenntnis verbreitet, haben hier keinen Platz in der realen kirchlichen Welt und sind eher postfaktisch oder gehören ins Reich der „alternativen Fakten“. Stattdessen ist auf der Liturgischen Tagung viel zu spüren von einem frischen und der Ehrfurcht Raum bietenden Geist der Nachhaltigkeit.

Erzbischof Alexander Sample von Portland/Oregon (USA), Referent bei der 18. Kölner Internationalen Liturgischen Tagung in Herzogenrath bei Aachen


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      l'archevêque de Portland a redécouvert le vetus Ordo par Presbu  (2017-04-06 10:33:24)


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