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Cardinal Meisner:les pourparlers entre le Saint-Siège et la Fraternité Saint Pie X sont loin du but
par Jean Kinzler 2012-06-19 19:59:59
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Cologne's Cardinal Joachim Meisner: Although there is speculation a lot of speculation in the media, obviously the talks between the Holy See and the SSPX are not complete.

The Cologne Cardinal Joachim Meisner can conceive of the SSPX in pastoral care in the long term, after a reconciliation has occured. The talks between the Holy See and the SSPX are not yet completed, Meisner said on Monday to the web platform, "www.direktzumkardinal.de". Therefore, he would ask for understanding that he will consider co-operation in the ministry only after successful reintegration . This presupposes that the people responsible bear witness to "the faith in accordance with the teachings of the Church and the Successor of Peter ."

But even if this should succeed, before working together again, a building of confidence is required. Meisner cited the 40-year division of the German government, which also required first of all a long period of reconciliation. "Trust and familiarity grow slowly - and the wounds of a long debate will take time to heal. . If we succeed in everything, I can conceive - as with religious orders- of a good working relationship "

Until then, there is still a long way to go according to the Cardinal.

Cardinal Meisner's response in full:

Dear Mr. Weber

Although there is speculation a lot of speculation in the media, obviously the talks between the Holy See and the SSPX are not complete.. Therefore, I ask for understanding that I - following my experience in life - do not want to take the second step before the first, ie only think about the possibility of cooperation with the SSPX, when a reconciliation actually happens, ie that those in charge testify to the faith in accordance with the teaching of the Church and the Successor of Peter . But even if this should succeed, before working together again, a building of confidence is required. We have in the past in Germany more than twenty years experience after reunification of how long it will take for people to come back together after a long separation. Trust and intimacy grow slowly - and the wounds of a long debate will take time to heal. If we succeed in everything, I can conceive of a good working relationship - as with religious. But however the talks go with the SSPX: There is still a long way to go. Let us pray for all who strive for the unity of the Church - especially for the unity with other Christian communities and churches.
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Meisner: Zusammenarbeit mit Piusbrüdern nach Einigung denkbar

Kölner Kardinal Joachim Meisner: Auch wenn in den Medien viel spekuliert wird, sind ganz offenkundig die Gespräche zwischen dem Heiligen Stuhl und der Piusbruderschaft nicht abgeschlossen.


Köln (kath.net/KNA) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner kann sich einen Einsatz der Piusbrüder in der Seelsorge langfristig vorstellen, wenn es vorher zu einer Aussöhnung kommt. Die Gespräche zwischen dem Heiligen Stuhl und der Piusbruderschaft seien noch nicht abgeschlossen, betonte Meisner am Montag auf der Plattform «www.direktzumkardinal.de». Daher bitte er um Verständnis, dass er über eine Zusammenarbeit in der Seelsorge erst dann nachdenken wolle, wenn eine Wiedereingliederung wirklich gelinge. Dies setze voraus, dass die Verantwortlichen «den Glauben in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und dem Nachfolger Petri bezeugen».


Doch auch wenn dies gelingen sollte, werde für eine Zusammenarbeit erst wieder Vertrauen wachsen müssen. Meisner erinnerte an die 40 Jahre dauernde staatliche Trennung der Deutschen, die auch erst einmal eine lange Phase der Aussöhnung erfordert habe. «Vertrauen und Vertrautheit wachsen nur langsam - und auch die Wunden einer langen Auseinandersetzung brauchen Zeit zum Heilen. Wenn das alles gelingt, kann ich mir - wie bei Orden - eine gute Zusammenarbeit denken.» Bis dahin sei es aber noch ein langer Weg, so der Kardinal.

Die Antwort von Kardinal Meisner im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Weber,

auch wenn in den Medien viel spekuliert wird, sind ganz offenkundig die Gespräche zwischen dem Heiligen Stuhl und der Piusbruderschaft nicht abgeschlossen. Daher bitte ich um Verständnis, dass ich – meiner Lebenserfahrung folgend – nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun will, d.h. über eine etwaige Zusammenarbeit mit der Piusbruderschaft ist erst dann nachzudenken, wenn eine Wiedereingliederung wirklich gelingt, d.h. dass die Verantwortlichen den Glauben in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und dem Nachfolger Petri bezeugen.

Und auch wenn dies gelingen sollte, wird für eine Zusammenarbeit erst wieder Vertrauen wachsen müssen. Wir Deutsche haben in den vergangenen mehr als zwanzig Jahren nach der Wiedervereinigung erlebt, wie lang es dauert, Menschen nach einer langen Trennung wieder zusammen zu führen. Vertrauen und Vertrautheit wachsen nur langsam – und auch die Wunden einer langen Auseinandersetzung brauchen Zeit zum Heilen. Wenn das alles gelingt, kann ich mir – wie bei Orden – eine gute Zusammenarbeit denken. Aber wie auch immer die Gespräche mit der Piusbruderschaft ausgehen: Es liegt noch ein langer Weg vor uns. Beten wir für alle, die sich um die Einheit der Kirche mühen – insbesondere auch um die Einheit mit anderen christlichen Gemeinschaften und Kirchen.
kath.net

     

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