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Am Montagnachmittag ergänzte Bätzing, "nicht glücklich darüber" zu sein, dass der Vatikan sich zum jetzigen Zeitpunkt so massiv in die Debatte um einen Segen für gleichgeschlechtliche Paare einbringe. "Das erweckt den Eindruck, man wolle die in verschiedenen Teilen der Weltkirche, auch bei uns in Deutschland derzeit streitig geführte theologische Auseinandersetzung möglichst schnell beenden", sagte der Bischof der KNA. Das sei aber gar nicht möglich. "Denn die Diskussion wird an vielen Orten intensiv und mit guten Argumenten geführt, und die theologischen Anfragen an die heutige pastorale Praxis können nicht einfach mit einem Machtwort aus der Welt geschafft werden", so Bätzing.