Le Forum Catholique

http://www.leforumcatholique.org/message.php?num=971544
images/icones/flagD.gif  ( 971544 )Importante note du cardinal secrétaire d'État Pietro Parolin aux évêques allemands par pacem tuam da nobis, Domine (2023-11-25 15:30:28) 

«Le cardinal secrétaire d'État Pietro Parolin informe les évêques allemands que l'ordination sacerdotale réservée aux hommes et la doctrine de l'Église sur l'homosexualité ne sont pas négociables - Une voie particulière pour l'Allemagne est donc exclue»

Source

Cordialement.
Pacem tuam da nobis, Domine

Texte original (la traduction par Deepl.com suit dans un second message)

In Anbetracht des bisherigen Verlaufs des deutschen Synodalen Weges muss man sich zunächst vergegenwärtigen, dass gerade ein universaler synodaler Weg stattfindet, der vom Heiligen Vater einberufen worden ist. Daher ist es notwendig, diesen Weg der Weltkirche zu respektieren und den Eindruck zu vermeiden, dass parallele Initiativen im Gange sind, die dem Bemühen um ein ,,gemeinsames Unterwegssein`` gleichgültig gegenüberstehen. Diesbezüglich lohnt es sich, einige Worte des Heiligen Vaters an das Volk Gottes in Deutschland aufzugreifen: ,,Brüder und Schwestern, haben wir Sorge füreinander! Achten wir auf die Versuchung durch den Vater der Lüge und der Trennung, den Meister der Spaltung, der beim Antreiben der Suche nach einem scheinbaren Gut oder einer Antwort auf eine bestimmte Situation letztendlich den Leib des heiligen und treuen Volkes Gottes zerstückelt`` (Papst Franziskus, Brief an das Pilgernde Volk Gottes in Deutschland, 29. Juni 2019, Nr. 10.)

Mit Achtung für die Sorgen einiger Mitglieder der Kirche in Deutschland ,,machen wir das Zelt weit, um den bereits begonnenen Dialog in der Hoffnung fortzusetzen, dass er von Respekt und brüderlicher Zuneigung geprägt sein wird und dabei die Themen berücksichtigt, die in den Dokumenten vorgestellt werden, die die Vorschläge zusammenfassen.

Es muss jedoch von vornherein klargestellt werden, dass diese Themen von unterschiedlicher Relevanz sind und nicht alle auf derselben Ebene verortet werden können. Einige von ihnen weisen Aspekte auf, die nicht zur Diskussion gestellt werden können, aber auch Aspekte, die einer gemeinsamen Vertiefung unterzogen werden können. Hinsichtlich anderer hingegen gibt es keine Möglichkeit, zu einer anderen Beurteilung zu gelangen, wie zum Beispiel den folgenden:

a) Die den Männern vorbehaltene Priesterweihe:

,,Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenen Orts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu. Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.``(Hl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Ordinatio sacerdotalis über die nur Männern vorbehaltene Weihe zum Priester, 22. Mai 1994, Nr. 4.5)

,,In Bezug auf die Priesterweihe der Frauen hat die Kirche gesprochen, und sie sagt: Nein --- Johannes Paul II. hat das gesagt, doch in definitiver Form. Diese Tür ist verschlossen``. (Papst Franziskus, Aus der Pressekonferenz während des Rückflugs nach dem Weltjugendtag in Rio de Janeiro (28- Juli 2013).)

,,Hinsichtlich der Weihe von Frauen in der Katholischen Kirche hat der heilige Johannes Paul II. das letzte klare Wort gesprochen, und das bleibt. Das gilt
.`` (Papst Franziskus, Aus der Antwort des Heiligen Vaters an Anna Kristina Kappelin für Sveriges TV während der (sic) Rückflugs von der Apostolischen Reise nach Schweden (1. November 2016).)

,,Es handelt sich nicht um eine dogmatische Definition, obgleich sie von allen akzeptiert werden muss. Niemand darf ihr öffentlich widersprechen`` (Papst Franziskus, ,,Antworten`` des Heiligen Vaters ,,auf die Dubia von zwei Kardinälen`` (11. Juli 2023))

Wir stehen einer verbindlichen Entscheidung gegenüber, die auch der Jurisdiktionsgewalt des Papstes unterliegt, mit genauen disziplinarischen Konsequenzen, die dargelegt sind in den Normen über die Straftaten, die der Kongregation für die Glaubenslehre reserviert sind (11. Oktober 2021):

Art. 5.

Der Kongregation für die Glaubenslehre ist auch die schwerwiegendere Straftat der versuchten Weihe einer Frau vorbehalten:

1° Wenn derjenige, der die heilige Weihe zu spenden, oder die Frau, welche die heilige Weihe zu empfangen versucht, dem CIC unterstehende Christgläubige sind, verfallen diese der Exkommunikation als Tatstrafe, deren Aufhebung nach can. 1379 § 3 CIC dem Apostolischen Stuhl Vorbehalten ist.

2° Wenn aber derjenige, der die heilige Weihe zu spenden, oder die Frau, welche die heilige Weihe zu empfangen versucht, dem CCEO unterstehende Christgläubige sind, sind diese mit der großen Exkommunikation zu bestrafen, deren Aufhebung dem Apostolischen Stuhl vorbehalten ist.

Obwohl dieses Thema heute in der gesamten Kirche als abgeschlossen betrachtet werden muss, hat der Heilige Vater Franziskus eine Überlegung formuliert, die hilft, den Sinn dieser Lehre zu verstehen, und dazu einlädt, andere Möglichkeiten zu finden, um eine stärkere Beteiligung von Frauen zu begünstigen:

,,Die Beanspruchung der legitimen Rechte der Frauen aufgrund der festen Überzeugung, dass Männer und Frauen die gleiche Würde besitzen, stellt die Kirche vor tiefe Fragen, die sie herausfordern und die nicht oberflächlich umgangen werden können. Das den Männern vorbehaltene Priestertum als Zeichen Christi, des Bräutigams, der sich in der Eucharistie hingibt, ist eine Frage, die nicht zur Diskussion steht, kann aber Anlass zu besonderen Konflikten geben, wenn die sakramentale Vollmacht zu sehr mit der Macht verwechselt wird. Man darf nicht vergessen, dass wir uns, wenn wir von priesterlicher Vollmacht reden, »auf der Ebene der Funktion und nicht auf der Ebene der Würde und der Heiligkeit« befinden.

Das Amtspriestertum ist eines der Mittel, das Jesus zum Dienst an seinem Volk einsetzt, doch die große Würde kommt von der Taufe, die allen zugänglich ist. Die Gleichgestaltung des Priesters mit Christus, dem Haupt- das heißt als Hauptquelle der Gnade --- schließt nicht eine Erhebung ein, die ihn an die Spitze alles Übrigen setzt. In der Kirche begründen die Funktionen » keine Überlegenheit der einen über die anderen «. Tatsächlich ist eine Frau, Maria, bedeutender als die Bischöfe. Auch wenn die Funktion des Amtspriestertums sich als ,, hierarchisch " versteht, muss man berücksichtigen, dass sie » ganz für die Heiligkeit der Glieder Christi bestimmt« ist. Ihr Dreh- und Angelpunkt ist nicht ihre als Herrschaft verstandene Macht, sondern ihre Vollmacht, das Sakrament der Eucharistie zu spenden; darauf beruht ihre Autorität, die immer ein Dienst am Volk ist. Hier erscheint eine große Herausforderung für die Hirten und für die Theologen, die helfen könnten, besser zu erkennen, was das dort, wo in den verschiedenen Bereichen der Kirche wichtige Entscheidungen getroffen werden, in Bezug auf die mögliche Rolle der Frau mit sich bringt.`` (Papst Franziskus, Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 104.)

b) Ein anderes Thema, zu dem eine Ortskirche keinerlei Möglichkeit hat, eine andere Meinung zu vertreten, betrifft die homosexuellen Handlungen. Denn auch wenn man anerkennt, dass es aus subjektiver Sicht verschiedene Faktoren geben kann, die uns auffordern, nicht über die Menschen zu urteilen, ändert dies in keiner Weise die Bewertung der objektiven Sittlichkeit dieser Handlungen.

Die beständige Lehre der Kirche betont, dass ,,die objektive moralische Bewertung sexueller Beziehungen zwischen Personen desselben Geschlechts genau und sicher feststeht. Eine andere Frage, die hier nicht zur Diskussion steht, ist der Grad der subjektiven moralischen Anrechenbarkeit solcher Beziehungen in jedem einzelnen Fall. `` (Kongregation für die Glaubenslehre, Notifikation bezüglich einiger Schriften von P. Marciano Vidal, C.Ss.P. (22. Februar 2001).)

Aus dem Vatikan, 23. Oktober 2023
images/icones/bravo.gif  ( 971546 )Merci par Luc de Montalte (2023-11-25 16:59:28) 
[en réponse à 971544]

Votre autre message (la traduction) s'est perdu sur un autre fil.

Il était temps que le Vatican réagisse et rappelle enfin la doctrine catholique au moins sur ces deux points essentiels !
images/icones/carnet.gif  ( 971552 )Fil indépendant pour les francophones non germanophones par pacem tuam da nobis, Domine (2023-11-25 19:37:51) 
[en réponse à 971546]

Merci de votre message.
J'ai intentionnellement ouvert un nouveau fil avec la traduction française, croyant – peut-être à tort – qu'elle rassemblerait plus de liseurs que le texte original allemand.
Parmi mes stéréotypes figure celui qui voudrait que les Français et l'allemand…
Mais je dois bien constater que, pour l'instant, l'original allemand mène 227 à 207 face à la traduction française.
Va falloir que je fasse d'urgence une mise à jour de mes poncifs… à moins que le FC ne soit un îlot majoritairement germanophone perdu dans l'océan francophone!
Cordialement.
Pacem tuam da nobis, Domine
images/icones/1a.gif  ( 971553 )Boarf par Luc de Montalte (2023-11-25 20:16:44) 
[en réponse à 971552]

Comme vous voulez, mais j'ai l'impression qu'il aurait été plus clair de mettre directement le résultat de deepl dans le même fil, histoire de ne pas risquer de disperser les conversations, d'où mon interrogation ! Ça n'a pas grande importance bien sûr !
images/icones/carnet.gif  ( 971554 )Je confirme par Un modérateur (2023-11-25 20:21:45) 
[en réponse à 971552]

qu'il aurait été plus intelligent de mettre la traduction dans le fil d'origine...

Mais bon ... on va faire avec.

Bien à vous
Un modérateur
images/icones/hein.gif  ( 971551 )Le fait... par Chicoutimi (2023-11-25 19:24:35) 
[en réponse à 971544]

que ce soit la Secrétairerie d'État et non la Congrégation pour la Doctrine de la Foi qui intervienne pour mettre les pendules à l'heure est-il quelque chose qui puisse nous questionner?
images/icones/fleche2.gif  ( 971558 )La stratégie de Bergoglio pour le moins déconcertante par sa malveillance évidente, par Mgr Viganò par Gethsémani (2023-11-25 21:22:39) 
[en réponse à 971544]

“François alimente les poussées autonomistes des Églises nationales en matière doctrinale et morale”.

D’abord, Bergoglio favorise les instances de la Conférence épiscopale allemande sur des questions qui ne sont pas sujettes à discussion parce qu’elles sont déjà définies par le Magistère : le divorce, la polygamie, la sodomie, le sacerdoce féminin, le célibat.

Puis, avec le Synode sur la synodalité, il alimente les poussées autonomistes des Églises nationales en matière doctrinale et morale.
Et lorsque le lent engrenage subversif se met en marche, le Jésuite argentin fait envoyer à son Secrétaire d’État une lettre leur rappelant hypocritement que l’enseignement catholique sur l’homosexualité et le sacerdoce n’est pas à discuter. Sauf à organiser avec les principaux Dicastères romains une série de réunions de l’épiscopat allemand au Vatican destinées à vérifier ce qui est immuable et ce qui ne l’est pas dans cet enseignement qu’il vient de réaffirmer.

C’est le procédé typique du péronisme luciférien : inciter les subordonnés à prendre des mesures – apparemment “spontanées” et “venant de la base”, mais en réalité habilement planifiées d’en haut – pour introduire des déviations doctrinales, morales et liturgiques contraires à la Foi catholique.

Suite
images/icones/bravo.gif  ( 971560 )celà se tient par jejomau (2023-11-26 09:03:01) 
[en réponse à 971558]

En tout cas, une chose est absolument sûre, c'est que François n'a eu de cesse, depuis son élection, d'attiser le feu du schisme en Allemagne, et d'une manière générale de souffler sur les braises de diverses hérésies
images/icones/carnet.gif  ( 971561 )Hmmm... pas convaincu ! par Meneau (2023-11-26 12:22:07) 
[en réponse à 971558]

Je ne suis pas dans la tête de François, mais s'il est vrai qu'il provoque la discussion sur certains sujets a priori fermés, les réponses publiées par la secrétairerie d'état ou par la CDF (maintenant dicastère) ferment la porte de façon assez claire et ces réponses ne sont pas publiées sans son assentiment.

Pour moi ça ressemble plutôt à : "regardez, je me montre ouvert, et accepte un questionnement sur ces sujets", mais d'autre part "désolé, mais la porte est ici fermée définitivement"

Au vu de la réponse objet de ce fil, je ne vois pas quel moyen terme déviant pourrait être accepté.

Et si c'est la secrétairerie d'Etat qui répond, ça ne fait que confirmer les prises de position de la CDF, comme si le Vatican voulait dire "la réponse, vous l'avez déjà, mais on vous la redonne via un autre organisme, au cas où cela ne vous aurait pas suffi"

Cordialement
Meneau
images/icones/bravo.gif  ( 971562 )Absolument, la porte est fermée par Luc de Montalte (2023-11-26 15:11:10) 
[en réponse à 971561]

… et il est bien précisé « Niemand darf ihr öffentlich widersprechen » que personne ne peut contredire publiquement ces positions, ainsi que les sanctions dévolues à ceux qui prendraient néanmoins ce chemin.

Quant à juger le for interne du Saint-Père sur cette affaire, citons saint Grégoire (suivant la traduction dans la XVIIe Provinciale de Pascal) :


(…) ce n’est pas s’opposer aux hérésies, mais c’est faire une hérésie que de refuser de croire ceux qui par leur confession témoignent d’être dans la véritable foi : Hoc non est hæresim purgare, sed facere



Il suffit qu'il se soit prononcé fermement contre ces positions hérétiques me semble-t-il.
images/icones/1v.gif  ( 971563 )au moins par jejomau (2023-11-26 15:16:13) 
[en réponse à 971561]

on voit que vous avez lu ses encyclique contenant ses enseignements délirants
images/icones/carnet.gif  ( 971566 )MPI est cathophobe par oblique (2023-11-26 18:16:59) 
[en réponse à 971558]

MPI est cathophobe je pense
images/icones/carnet.gif  ( 971568 )c'est une erreur par Mandrier (2023-11-26 19:11:19) 
[en réponse à 971566]

Vous vous trompez l'article est du Tagepost. C'est un journal allemand qui n'a pas de rapport à priori avec MPI et qui ne semble pas cathophobe comme vous semblez le penser
images/icones/carnet.gif  ( 971569 )aber doch! par oblique (2023-11-26 19:38:09) 
[en réponse à 971568]

Vous vous trompez, mon post ne répond pas à l'article initial mais au texte de MPI posté par Gethsémani. MPI est cathophobe dans le sens où MPI conchie tout ce qui vient de Rome.